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Die Stadt Creußen Die Stadt Creußen liegt im Regierungsbezirk Oberfranken in Bayern, in der Mitte zwischen dem Fichtelgebirge im Nordosten und der Fränkischen  Schweiz im Südwesten, durchflossen vom Roten Main, wenige Kilometer  nach seiner Quelle im Lindenhardter Forst. Man erreicht Creußen direkt  über die Bundesstraße 2, sowie  die Autobahnausfahrten Bayreuth-Süd,  Trockau und Pegnitz entlang der  Bundesautobahn 9 oder über die  Eisenbahnlinie Bayreuth-Nürnberg. Um den Stadtkern mit der historischen Altstadt, der St. Jakobus Kirche und dem alten Rathaus erstreckt sich das  Stadtgebiet über Wohn-, Gewerbe- und Neubaugebiete, bis hin zu  kleineren Dörfern und Aussiedlerhöfen in insgesamt 38 Stadtteilen auf  einer Fläche von 66 km². Über die Grenzen Bayerns hinaus ist die über 1000 Jahre alte Stadt durch ihr „Creußner Steinzeug“  bekannt, herrliche verzierte tönerne Krüge und Flaschen, die im Krügemuseum besichtigt werden  können. Creußen, seit 1358 zur Stadt erhoben, ist außerdem der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Creußen, der zusätzlichen noch die Gemeinden Prebitz und Haag sowie der Markt Schnabelwaid  angehören. Im Stadtgebiet Creußen mit den ca. 5000 Einwohnern gibt es elf freiwillige Feuerwehren, wobei in der 3000 Einwohner zählenden Kernstadt die Stützpunktfeuerwehr FF Stadt Creußen beherbergt ist. Geschichte der Feuerwehr 1868 - 1978 Gegründet wurde die Freiwillige Feuerwehr Stadt Creußen am 09. März 1868. Als erstes Löschgerät   wurde eine Handdruckspritze angeschafft. Im Jahr 1926 erfolgte die Indienststellung einer fahr- und tragbaren Kleinmotorspritze der Firma Paul Ludwig. Anfang der fünfziger Jahre kam als erstes  Fahrzeug zum Mannschaftstransport ein Mercedes dazu. Dem folgte ein Tragkraftspritzenanhänger (TSA), welcher zu Einsätzen und Übungen von einem privaten Firmenfahrzeug gezogen wurde. Ein  alter Opel Blitz der Bundespost wurde durch die Feuerwehr selbst umgebaut. Dieses Fahrzeug  wurde später durch ein Löschgruppenfahrzeug (LF 8 TS) ersetzt. 1962 wurde durch den Bund im Rahmen  des „zivilen Bevölkerungsschutz“ ein Löschgruppenfahrzeug (LF 16 TS) in Creußen stationiert.  Untergestellt waren die Fahrzeuge der Wehr damals im alten Brauhaus am Marktplatz, das heutige evangelische Gemeindehaus. Das zweite Löschgruppenfahrzeug (LF 8 TS) hatte seinen Standort auf dem Gelände des Bauhofs am Zimmerplatz an der B2. Für den inzwischen unbrauchbaren  Mannschaftstransportwagen wurde von der Polizei ein ausgemusterter VW-Bus gekauft.  Untergestellt war dieser im Alten Rathaus in der Altstadt, als dritten Standort. Gerätehausbau und Löschzugbildung Im Jahr 1978 wurde den verteilten Standorten der Fahrzeuge Abhilfe geschaffen und von der Stadt das neue Gerätehaus in der Alten Schulstraße gebaut. Der Bau umfasste vier Stellplätze,  Unterrichtsraum, Werkstatt und eine Dienstwohnung für den Gerätewart. Damit  standen alle  Fahrzeuge zentral an einem Ort und die Feuerwehr konnte von dort ihre Einsätze bestreiten.  Ergänzend wurde ein weiterer Mannschaftswagen von der Polizei erworben und im Jahr 1981 wurde durch die Stadt Creußen ein neues Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) mit Hilfeleistungssatz gekauft. Der Bund ersetzte das in die Jahre gekommene Löschgruppenfahrzeug (LF 16 TS) durch ein Neues. Das  alte Fahrzeug wurde durch die Stadt Creußen gekauft und bei der Ortsfeuerwehr Tiefenthal  stationiert. Schließlich wurden die beiden Mannschaftstransportfahrzeuge verschrottet und ein  neues Mehrzweckfahrzeug durch die Stadt mit Unterstützung des Feuerwehrvereins beschafft. Am 12.12.1986 erhielt die Feuerwehr Creußen durch den Landkreis Bayreuth die offizielle Anerkennung einen eigenen Löschzug zu bilden, der den Namen „8. Löschzug - Creußen“ trägt. Der 1993 gekaufte Mercedes Kastenwagen wurde in Eigenregie zu einem Gerätewagen umgebaut.  Durch den Freistaat wurde der Anhänger „Öl-Seperator“ beschafft und bei der Feuerwehr Creußen stationiert. Zusammen mit einem durch den Landkreis beschafften Anhänger mit Planenaufbau für den Transport  von Ölsperren (80 Meter) ist die Feuerwehr Creußen damit im gesamten Landkreis  Bayreuth für den Bereich „Ölschaden in Gewässern“ zuständig.  Modernisierung des Fuhrparks und neue Gerätschaften 1998 wurde ein neuer Rüstwagen (RW 1) durch die Stadt beschafft, wodurch unter anderem mit  einem zweiten Rettungssatz der Einsatzwert der Feuerwehr Creußen erhöht wurde. Um den nötigen Platz in der Fahrzeughalle zu schaffen, wurde das alte Löschgruppenfahrzeug (LF 8 TS) an die  Ortsfeuerwehr Schwürz abgegeben. Die Modernisierung des Fuhrparks setzte sich 2008 fort, als das in die Jahre gekommene Löschgruppenfahrzeug (LF 16 TS) durch ein Hilfeleistungslöschgrup-  penfahrzeug (HLF 20) ersetzt wurde. Dabei wurde auch der in die Jahre gekommene erste  Rettungssatz erneuert und es kam eine Reihe an neuer feuerwehrtechnischer Beladung, wie der  Sprungretter oder Induktionslüfter, hinzu. Das in Stadtbesitz übergegangene alte LF 16 TS wurde  nach einer Generalüberholung an die Ortsfeuerwehr Tiefenthal übergeben, die somit ebenfalls ihren Fuhrpark erneuern konnte. Durch Spendengelder aus der Bevölkerung und Vereinsmitteln wurde  2009 eine Wärmebildkamera beschafft, die in der heutigen Zeit ein nicht zu ersetzendes Hilfsmittel, vor allem bei Brandeinsätzen darstellt. Um die Schlagkraft der Feuerwehr zu erhöhen, wurde das TLF 16/25 in Eigenarbeit von einer Staffel- auf eine Gruppenkabine umgebaut und kann somit 9 Mann  Besatzung mit in den Einsatz bringen. 2011 wurde wieder durch große finanzielle Unterstützung des Vereins ein neues Mehrzweckfahrzeug beschafft, um den in die Jahre gekommenen VW Bus T3 zu entlasten und zusätzlich Messgeräte  mitführen zu können. Der Ford Transit dient auch als Zugführerfahrzeug und wird in vielen Fällen zur Einsatzleitung verwendet. Im Jahr 2014 vergrößerte sich der Fuhrpark durch die Stationierung eines Gerätewagens Dekontamination Personal (GW Dekon P) des Bundes in Creußen. In diesem Fahrzeug befindet sich die technische Ausstattung, um einen Dekontaminationsplatz der Stufe III einzurichten. Die Dekontaminationsausstattung dient im Rahmen von ABC-Einsätzen, bei der Freisetzung von  atomaren, biologischen und chemischen Stoffen, der Grobreinigung von Einsatzpersonal unter  Schutzkleidung und einer sich daran anschließenden hygienischen Reinigung der Einsatzkräfte. Die Feuerwehr Creußen im Jahr 2015 Die Freiwillige Feuerwehr Stadt Creußen bildet den 8. Löschzug des Landkreis Bayreuth. Im Jahr  bewältigt die Wehr zwischen 30 und 50 Einsätzen. Das Kerneinsatzgebiet besteht aus dem  Stadtgebiet Creußen sowie den Gemeinden Haag, Prebitz und dem Markt Schnabelwaid. Weitere  Einsatzschwerpunkte sind die Bundesstraße B2 und die Bahnlinie Bayreuth-Nürnberg sowie bei  Bedarf der angrenzende Nachbarlandkreis Neustadt an der Waldnaab. Im Rahmen des  Gefahrgutkonzeptes des Landkreises Bayreuth ist die Feuerwehr Creußen mit dem GW Dekon P auch bei überörtlichen Einsätzen gefordert. Der aktuelle Fuhrpark besteht aus - Mehrzweckfahrzeug (MZF) - Mannschaftstransportfahrzeug (MTW) - Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20/20) - Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) - Rüstwagen (RW 1) - Gerätewagen Dekontamination Personal (GW Dekon P) - Anhänger Ölsperren - Anhänger Öl-Seperator Da das Gerätehaus nun endgültig seine Kapazitätsgrenze erreicht hat, ist in naher Zukunft ein Anbau in Planung. Im Jahr 2016 wird, nach dann 35 Einsatzjahren, das TLF 16/25 durch ein neues TLF 4000  ersetzt werden, womit die Modernisierung des Fuhrparks für die nächsten Jahre abgeschlossen ist. Somit kann 2016 wieder ein großes Fest mit Fahrzeugweihe durch die Feuerwehr Creußen in Aussicht  gestellt werden. Bereits bei der Fahrzeugweihe des HLF 20 und des GW Dekon P zeigte die   Feuerwehr, dass sie feiern kann. So auch 1968 beim 100-jährigen Gründungsfest, gefolgt 1993 vom   125-jährigen. Und das 150-jährige Gründungsfest im Jahr 2018 wirft bereits seine Schatten voraus,  nähere Infos dann zu gegebener Zeit an dieser Stelle. Stand 01.06.2015